Vom 04. – 15. August wurde mitten in Hanau eine neue Stadt gegründet: „HanauTopia“ – die erste Hanauer Kinderstadt. Rund um die Wallonische Ruine hatte die Kathinka-Platzhoff-Stiftung damit ein Ferienprojekt der etwas anderen Art geschaffen: In der Kinderstadt ging es nicht nur um die Betreuung von rund 180 Kindern zwischen sieben und 13 Jahren, sondern um gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Anfassen. An verschiedenen Stationen, wie Einwohnermeldeamt, Bank, Post, Arbeitsamt, Spedition, Saftbar und viele andere Institutionen einer Stadt darstellen und von den Kindern selbst bespielt wurden, lernten die jungen Teilnehmer, was Gesellschaft ausmacht. Sie gründeten Betriebe, verdienten Spielgeld und zahlten Steuern. So erlebten die Kinder spielerisch, wie Gesellschaft und Stadtleben funktioniert. Ein wichtiger Teil des Konzeptes, ist das Bewusstsein für Demokratie. Die täglichen Stadtversammlungen – moderiert von der Kinderbürgermeisterin - fanden in der Wallonischen Kirche statt. Bei all den vermittelten Inhalten kam auch der Spaß nicht zu kurz: Backen und Kochen im Bistro, Spielen im Wasserparadies, Rollstuhl-Basketball, Ausflüge und der Besuch des Eiswagens sind nur einige Beispiele. HanauTopia wird in 2026 in die zweite Runde gehen.